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mäkkelä < > strings & bass 27.11.2014
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27.11.2014

8pm

katrien kohlenberg will give a short science impuls intro speech

 

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a fabulous set of strings & bass

 

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 Mäkkelä (GER/FIN)

 

now infos to the heros of the night… –>

 

strings & bass

Strings & Bass vereint klassische Virtuosität mit gnadenlosem Groove, anspruchsvolle Kompositionen mit farbenreicher Improvisation, unbedingte Perfektion mit dem Urmusikantischen der Folkmusic.
Das Streichquartett ohne Bratsche mit Bass entwickelt eine völlig eigene Tonsprache, die vom Jazz über Pop und Folk bis hin zur vierstimmigen „Fuga in Odd“ reicht.
Vier außergewöhnliche Musiker, allesamt erfolgreiche Komponisten und Interpreten, beflügeln sich gegenseitig in dieser spannenden Formation.

Florian Willeitner, violin
Johannes Dickbauer, violin
Matthias Bartolomey, violoncello
Georg Breinschmid, bass

 

 

Mäkkelä

(aka. Mäkkelä’s Trash Lounge), seit mittlerweile etlichen Jahren permanent quer durch Europa tourender finnisch-deutscher Songwriter/Solo-Performer mit Wahlheimat Franken, gehört in der europäischen Singer/Songwriter-Szene zweifelsohne zu den aussergewöhnlicheren Erscheinungen.

Was Mäkkelä vom traditionellen Singer/Songwriter-Genre unterscheidet ist die Tatsache, dass hier einer zwar durchaus in der klassischen Storyteller-Tradition verwurzelt ist, sich musikalisch aber immer dem typischen „ein Mann und seine Gitarre“ verweigert. Da ist immer der Drang zum verqueren Popsong zu hören. Pop im allerweitesten Sinne. Hunderte von Konzerten in ganz Europa über die letzten paar Jahre haben da rauhe Songjuwelen geformt, deren Kraft von finnischen Bars am Polarkreis bis zu spanischen Underground Clubs bis hin zu englischen Pubs bisher jedes Publikum zu begeistern vermochten.
Immer wieder bricht da der für Mäkkelä so charakteristische, von Jahren „on the road“ geprägte rauhe Charme des musikalischen Einzelgängers durch der jedes Konzert spielt als wäre es sein letztes… Da entstehen live ganz eigenwillige, von rauher Schönheit geprägte Soundscapes, über denen eine Gesangsstimme liegt, die zwischen bewegender Intensität und kantigem Ausdruck eine ganz eigene Stimmung schafft.

Immer wieder bezieht Mäkkelä seine finnischen Wurzeln mit ein, da wird der musikalische Horizont ein ums andere Mal auch von der Wehmut des finnischen Tangos aufgebrochen…

Im November 2010 erschien mit der Single „Miss Hertfordshire“, ein überraschend folkiges Lebenszeichen, sowie im Oktober 2011 dann das ganz akustisch gehaltene Album unter dem Namen Church Of The Blue Nun. Intensivstes Songwriting das man heute so nicht allzu oft findet…

Ob die bislang immer wieder gerne bemühten Vergleiche mit dem finnischen Musiker-Kollegen & Kaurismäki-Darsteller Marko Haavisto, Billy Bragg oder Joe Strummer noch ihre Richtigkeit haben sollte man vielleicht einfach selbst bei einem der Mäkkelä-Konzerte beurteilen – ganz aus der Luft gegriffen sind sie sicherlich nicht. Außer Frage steht allerdings das es sich hierbei um höchst intensive Konzertabende mit vielen, kleinen, sonderbaren Geschichten handelt. Musik zwischen klassischer Storyteller-Tradition, Lofi-Attitüde und zerbrechlichen Popsongs. Aussergewöhnlich und eigenwillig genug das Kulturamt der Stadt Nürnberg zu überzeugen dem Mann einen der Kulturpreise 2012 zu verleihen. Eine ziemlich überraschende Ehrung für einen Künstler der sich so konsequent dem Mainstream verweigert.

 

 

and finally followed by another friday….