Köglberger – Lesung

Donnerstag 18. Dezember
19 Uhr Einlass
20 Uhr Beginn
Er war einer der größten österreichischen Fußballer seiner Zeit – und doch erzählt seine Geschichte weit mehr als nur von sportlichem Ruhm. Die Graphic Novel „KÖGLBERGER – Vom Besatzungskind zur Fußballikone“ beleuchtet das Leben von Helmut Köglberger, der in den 1960er- und 70er-Jahren als Sohn einer österreichischen Mutter und eines afroamerikanischen Besatzungssoldaten gesellschaftliche Vorurteile überwinden musste. Das Buch von Philip Bauer, Eugenio Belgrado und Anatol Vitouch war 2025 zum deutschsprachigen Fußballbuch des Jahres nominiert.
Gemeinsam mit den Autoren wollen wir über den Produktionsprozess sprechen und zu einer offenen Diskussionsrunde über Identität, Rassismus, Herkunft und Integration im Spiegel von Köglbergers Biografie einladen.

Philip Bauer
Philip Bauer leitet das Sportressort des Standard. Sein Artikel «Es gab Übergriffe von Trainern, Betreuern, Kollegen» wurde im Rahmen der Journalismustage 2018 als «Österreichs Story des Jahres» ausgezeichnet. Der Stoff wurde 2024 im Kinofilm «Persona Non Grata» verarbeitet. 2014 und 2016 erhielt der Wiener den Österreichischen Sportjournalistenpreis. Seine Berichte über die Erkrankung Cystische Fibrose wurden mehrfach und international gewürdigt.

Eugenio Belgrado
Der Illustrator stellt sich vor: „Mein Name ist Eugenio Belgrado und ich bin Illustrator, Graphic-Novel Autor und Maler. Ich bin Italiener und lebe und arbeite derzeit in Wien.
Ich liebe alles, was traumhaft, kreativ und surreal ist. Ich experimentiere immer mit verschiedenen Kunsttechniken und Farben. Ich beschäftige mich sowohl mit digitaler als auch mit traditioneller Kunst und doodle immer etwas in meine vielen Skizzenbücher.
Als Autor habe ich bereits 5 Graphic-Novels veröffentlicht und in meiner zehnjährigen Erfahrung für verschiedene Verlage, Zeitschriften, Unternehmen und Privatkunden gearbeitet.
Geboren 1991 in Italien.
Ich habe an der Akademie der Bildenden Künste in Venedig im Fach Originalgrafik-Zeichnen studiert.
Bachelor-Abschluss im Jahr 2013.
Master-Abschluss im Jahr 2016 erworben.
Praktikum (europäisches Erasmus+-Stipendium) im Karikaturmuseum in Krems an der Donau im Jahr 2016.“

Anatol Vitouch
Anatol Vitouch kommt aus Wien, arbeitet als Journalist, hat Filme gemacht, Theaterstücke, Lyrik, Prosa, Bücher und Drehbücher geschrieben und kam zu seinen besten Schachzeiten auf eine Elo-Zahl von 2364. Der deutschsprachigen Schachgemeinde ist der FIDE-Meister vor allem durch seine brillanten Schachkolumnen bekannt. Über Schach und die Schachwelt schreibt er jetzt einmal wöchentlich in der renommierten Wiener Tageszeitung „Der Standard“. | Foto: Regine Henrich (Standard)

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